Ein Tag in Bildern

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Guten Morgen zu einem meiner ganz normalen Intensivtherapie-Tage in der Segeten Neurorehab. Zu Beginn wird die Verspannung in meiner rechten Hand gelöst – damit ich mich besser darauf abstützen kann und der Transfer auf die Liege gut funktioniert.
Die Unterstützung der Hand in jeder Situation spielt im wahrsten Sinne des Wortes eine grosse Rolle.
Hier die eckige Variante … Die Therapeutin beginnt mit der Mobilisation der verkürzten Strukturen.Die Mobilisation ist eine wichtige Voraussetzung für das Training der Muskulatur.
Der folgende Bewegungsablauf bedeutet für alle …
… vollste Konzentration.
Wir üben Alltägliches mit alltäglichen Dingen, und deshalb erlebe ich die Fortschritte an sehr praxisgerichteten Handlungen.
Einfach ist das nicht, denn es geht immer auch um Präzision.
… wie zum Beispiel beim Einschenken von Wasser. Schliesslich sollte man beim Trainieren regelmässig und genug Flüssigkeit zu sich nehmen.
Ach ja: und dabei den Einsatz der betroffenen Seite nicht vergessen.
In dieser Übung heisst es, dagegenhalten: Ich kämpfe gegen die Schwerkraft.
Dabei sollen die Finger gestreckt bleiben: eine Herausforderung an meine Konzentration und Koordination.
Der ganze Körper will mitarbeiten. Aber es ist wichtig, dass die Position der Beine unverändert bleibt.
Alle sprechen davon, wie wichtig eine gute Koordination ist. Ich arbeite noch daran …
Kurz vor Mittag beginnen wir mit den Übungen, bei denen sich die Bewegungsabläufe über einen längeren Zeitraum wiederholen.
Die Therapeutin spricht deshalb von „repetitivem Training“. Hier üben wir das Nachgreifen.
Noch ein letztes Mal vor dem Mittagessen volle Konzentration …
Hier wird einem wirklich nichts geschenkt. Aber meine Therapeutin hilft mir ja, die Gabel zum Mund zu führen.
Nun gibt’s noch etwas Süsses, und das Beste daran: Ich kann den Joghurtbecher schon ziemlich gut mit der Hand fixieren.
Herrlich! Endlich 20 Minuten daliegen und einfach nichts tun!
Bevor es weitergeht, beantworte ich noch ein paar Fragen. Beispielsweise, wie oft ich meinen betroffenen Arm im Alltag brauche – eine gute Frage … Ich werde mich bessern.
Weiter geht’s! Da wir im Alltag meistens beide Hände gleichzeitig verwenden, sind gewisse Übungen auf diese Gewohnheit ausgelegt.
Ich würde eigentlich lieber noch ein paar Fragen beantworten, das ist einfacher.
Mein Ziel: eine feine Rösti zubereiten. Ich muss es vorher nur noch schnell schaffen, eine Kartoffel auch halten zu können.
Kartoffel schälen …
… und immer schön festhalten, damit sie nicht wegrutscht.
Warum bloss hat eine Kartoffel so viele Seiten …?
Wir treffen erste Vorbereitungshandlungen für das Raspeln der Kartoffeln.
Ich bin ein Filmstar – nein, meine Therapeutin begleitet mich während der gesamten Therapie immer mal wieder mit der Videokamera. So werden meine Fortschritte dokumentiert.
Das war ein toller Tag! Nach 6 Trainingsstunden freue ich mich auf Zuhause – ein paar Hausaufgaben der Therapeutin nehme ich mit.
Ende.
 
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